Rosen Story Fairer Handel Kenia Diskounter Lidl Aldi Penny Gift Sklaverei
Rosen Story Fairer Handel Kenia Diskounter Lidl Aldi Penny Gift Sklaverei
Im Namen der Rose - Wenn man sich an Menschen versündigt!
Zum Valentinstag werden sie verschenkt, je langstieliger umso besser - sie - ein Symbol der Liebe. Kennt man die Hintergründe, wo die meisten Rosen die in Deutschland erhältlich sind herkommen, dann kauft man bestimmt keine Rosen mehr. Es klebt Blut daran, gezüchtet können Sie nur werden durch die hemmungslose Ausbeutung von Menschen und Natur.
Blutrosen:
Etwa eine Milliarde Rosen erreichen den deutschen Markt jedes Jahr, die Hälfte davon stammt aus Entwicklungsländern, unter anderem aus Kenia. Die Rosen sind oft bis zu 5 Tage unterwegs, erst mit dem Flugzeug, dann werden Sie mehrfach durch die Gegend gekarrt. Das geschieht in großen LKWs, erst in Holland, dann zu den Großmärkten in Deutschland. Die CO2 Belastung bis zu diesem Zeitpunkt ist horrend.
Die großen Rosenzüchtereien stehen in Kenia und sonstigen Drittländern an Flüssen und Seen, um so den großen Wasserbedarf zu decken. Die Abwässer wiederum gelangen ungeklärt oft in die gleichen Gewässer zurück, mit daraus folgenden Umweltschäden wie Algenwuchs. Gewässer und Infrastrukturen werden auf Jahrzehnte langfristig geschädigt. Fischer, die bisher in den Teichen und Seen Ihr Auskommen durch die Fischzucht hatten, werden arbeitslos. Die Folge: Sie müssen sich sklavenmässig in die Abhängigkeit der deutschstämmigen oder niederländischen Rosenzüchter geben.
In den Glashäusern in Kenia und sonstwo werden Spritzmittel eingesetzt, welche in Deutschland verboten sind. Zudem sind die Schutzmaßnahmen für die Mitarbeiter geradezu lächerlich oder human verachtungswürdig! Mitarbeiter werden während dem Versprühen der Pestizide mit „Regenkleidung“ gegen „geschützt“, in dem gleichen Gewächshaus nur ein paar Meter weiter wird weiter geerntet, ganz ohne Schutz.
Ein deutscher Konsument, der dieses Handeln mit einem Wink abtut, nach dem Motto, was scheren mich die „Schwarzen“ in Kenia... wird rasch eines Besseren belehrt. Denn die Spritzmittel wirken nicht nur auf ihre Umgebung und die Menschen in Kenia, im Gewächshaus. Sie wirken auch noch in der Wohnung des Käufers in Deutschland und vergiften hier seine Atemuft.
Übrigens: Sie kennen die kleinen Rosensträuße bei den Diskountern wie Lidl, Aldi und Penny oft für 1 €
an den Kassen liegen? Diese sind der Ausschuss, der an den Sortierbändern in Holland von den langstieligen Rosen separiert wird und seinen Weg zu den Schnäppchen Jägern findet...
Die einzige Möglichkeit, dieses unethische und unappetitliche Treiben nicht zu unterstützen, ist der Kauf von Blumen aus Fairem Handel. Kaufen Sie bitte keine Blumen, wenn Sie nicht genau wissen wo sie herkommen. Unterstützen Sie nicht die moderne Sklaverei und lassen Sie sich nicht durch pestizidreiche Blumen vergiften.
Mehr zum Thema: „Die Rosen-Story“ finden Sie hier, in der Dokumentation der SWR Sendung „Betrifft“.
Dienstag, 25. Oktober 2011

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