Weltklimakonferenz Durban Kyoto Quatar Energiekonzerne EON Treibhausgase Emissionen Co2
Weltklimakonferenz Durban Kyoto Quatar Energiekonzerne EON Treibhausgase Emissionen Co2
Wo stehen wir im Klimawandel?
Was hat die Weltklimakonferenz in Durban gebracht? Wie immer eine große Enttäuschung - für all jene, die sich für Natur und Umwelt engagieren, ob öffentlich politisch, oder privat und im Rahmen seiner persönlichen Möglichkeiten.
So ist der CO2 Ausstoß von 2009 auf 2010 viel stärker gesteigen als es die Fachleute vorausgesagt hatten. Klimapolitik ist zur Zeit kein großes Thema bei unserer Regierung, zumal man zur Zeit ja Angst hat, dass man sich durch den konsequenten und richtigen Ausstieg aus der Atomindustrie „die Hosen nass gemacht hat“ durch die daraus folgenden „vermeindlichen“ Konsequenzen wie die Erhöhung der Energiekosten und die drohenden Massenentlassungen bei EON und vielleicht einigen anderen Energie-Riesen.
Machen wir uns nichts vor, mancher Energiekonzern mit dem Charakter eines mittelalterlichen räuberischischen Wegelagerers, erhöhen die Preise mehrmals pro Jahr mit oder ohne Atomausstieg.... Machen wir uns nichts vor, auch bei den Bundesbürgern scheint das „Umweltgewissen“ nicht besonders groß zu sein, siehe Threads: „Das Umweltbewusstsein der Deutschen“ oder „Jedes 7. in Deutschland zugelassenes Auto ist ein SUV“
Die nächste Weltklimakonferenz wird 2012 in Quatar stattfinden. Das Kyoto-Protokoll soll um eine zweite Verpflichtungszeit verlängert werden und ein verbindliches Klimaschutzabkommen soll bis 2015 erreicht werden, welches dann ab 2020 wirken soll.
Bei der Weltklimakonferenz in Durban ging es darum den einzelnen Ländern Verpflichtungen über die Umfänge der CO2 Treibuhausgas Reduzierungen zu erwirken. Doch Russland, China und Japan weigern sich strikt. Kanada ist sogar aus dem Kyoto-Abkommen ausgestiegen mit Verweis darauf dass es solange die stärksten CO2 Versacher nicht einlenken Kanada lieber aussteigt um eventuellen Strafzahlungen aus dem Weg zu gehen. Die USA haben sich ebenfalls quergestellt, sind nicht bereit fixierte Zielwerte zu unterschreiben sondern setzen auf Selbstverpflichtung und Innovationskraft der Wirtschaft. Doch auch hier in Europa läuft es in Sachen Klimaschutz nicht wirklich gut.
Die EU gibt sich als Klima-Vorreiter. In Wahrheit herrscht Stillstand, schreibt Oliver Geden in Zeit.online im Gastbeitrag. Er will eine offene Debatte über die Ziele der Klimapolitik. Artikel: Die Europäer blockieren sich selbst
Freitag, 16. Dezember 2011

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