Kräuterwanderungen
Kräuterwanderungen
Wildkräuter und Wildfrüchte erkennen und schätzen lernen
Viel vom Wissen unserer Vorfahren ging verloren, vor allem wenn es um die Kenntnisse von Pflanzen, Wildfrüchten und Wildkräutern geht. Nicht nur bei Städtern herrscht die Unkenntnis. Auch in ländlichen Gebieten wird immer weniger vom über Jahrhunderte erworbene Erfahrungsschatz an die nächste Generation weitergegeben.
Es ist ja so bequem die Kräuter nicht mehr selbst zu sammeln, sondern diese, in Gewächshäusern gezogen, schlussendlich im Supermarkt zu kaufen. Auch die Angst davor ein giftiges Kraut zu erwischen gilt als Argument und vielleicht Ausrede, eben nicht gratis und ganz umsonst sich in der Natur bedienen zu wollen.
Man denke nur über die Meldungen von erkrankten Rentnern die Bärlauch mit den Blättern der Maiglöckchen verwechselt haben. Und ganz ehrlich. Zumindest bei Pilzen kenne ich mich nicht aus. Ich hoffe aber das wird sich noch ändern. Die Angst ist berechtigt - deshalb gilt es vom „Ahnungslosen“ zum „Wissenden“ zu werden:
Obwohl ich davon ausgehe, dass ich mich bei Wildkräutern doch recht gut auskenne und es eine wahre Freude ist im Frühjahr bereits mit der Ernte zu beginnen, zur Zeit sind es bei mir die frischen Kamillen die bei den Feldern wachsen, habe ich doch vor, sobald sich die Gelegenheit bietet an einer Kräuterwanderung teilzunehmen.
Ganz in meiner Nähe gibt es einen sehr bekannten Natur-Experten, namens Jürgen Recktenwald. Er sieht zugegeben ein wenig aus wie Reinhold Messner, der Bergsteiger, aber anstatt auf Bergen zu stiefeln lehrt er lieber die „Naturkunde“ im wahrsten Sinne des Wortes. Glück wer im näheren Umkreis wohnt, denn (Homepage:) Jürgen Recktenwald führt Kräuterwanderungen in unserer Umgebung durch. Für die die weiter anreisen lohnen sich vielleicht seine mehrtätigen Events und Kuren, bei denen er selbstverständlich ebenfalls sein Kräuterwissen vermittelt und nahebringt.
Samstag, 28. Mai 2011
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