BASF Gentechnik in die USA Genkartoffel Amflora genfreier Acker Anbau
BASF Gentechnik in die USA Genkartoffel Amflora genfreier Acker Anbau
Muss i denn, muss i denn.... BASF zieht mit seiner Gentechnik in die USA :)
Es ist fast zu schön um nicht wahr zu sein. BASF zieht mit seiner Gentechnik Sparte in die USA. Das Ludwigshafener Unternehmen hatte Pläne seine gentechnisch veränderten Pflanzen unter anderem die Kartoffelsorte Amflora auf unsere Äcker, auf unseren Teller und in unsere Mägen zu bringen.
Hurra - daraus wird jetzt nichts!
Man kennt das Thema ja aus verschiedenen Fernsehreportagen unter anderem mit dem gentechnisch veränderten Mais der in den USA angebaut wird. Als Argumente für den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen sind immer die gleichen: Bessere Klimaakzeptanz, höhere Erträge, Anbau auf Böden auf der die Urpflanze nicht wachsen würde, Resistenz gegen Schädlinge, und natürlich das Argument Nummer Eins nicht zu vergessen: Um den Hunger in der Welt zu bekämpfen.
Nicht aufgezählt wird, dass es bisher kaum Langzeitversuche gibt, schon gar nicht in Bezug auf die langzeitlichen Auswirkungen auf den Körper des Menschen. In den USA berichten schon heute grüne Umweltschutzorganisationen von seltsamen Erkrankungen von Bauern, die Genmais anbauen, ihren Tieren verfüttern und diese wiederum auf ihren Tellern landen.
Eine weitere Gefahr besteht darin dass es zu Kontaminationen durch gentechnisch veränderte Produkte immer wieder kommt. Entweder wie unten in einem Artikel aufgeführt enthielt plötzlich der Honig Spuren von gentechnisch veränderten Mais oder die Illusion, dass man einen Acker mit Genmais oder Genkartoffeln so abschirmen könnte, dass die Pollen nicht die Umgebung mit konventionellem Ackerbau oder Biopflanzen „verseuchen“ könnte.
Um auch gleich dem Einwurf die Luft wegzunehmen, dass ja Pflanzen zur Veredlung schon seit Jahrtausenden gekreuzt werden. Sicher das stimmt. Aber unsere Vorfahren haben es nicht geschafft Pflanzen mit Tiergenen zu „kreuzen“...dazu bedurfte es schon den Frankensteinschen Labors des 21. Jahrhundets - pfui Teufel.
Literaturhinweise zum Thema Gentechnik, Genmais, Genhonig, etc...
„Der weltgrößte Chemiekonzern BASF gibt den europäischen Markt für Pflanzenbiotechnologie weitgehend auf. Weil das große Geld vor allem jenseits des Atlantiks erwartet wird, verlegt das Unternehmen den Sitz seiner Tochterfirma für die grüne Gentechnik“ Artikel WZ Newsline
„Etwa 50 Merkmale einer Kartoffel kann Niehoff bei der Zucht beeinflussen. Krankheitenresistenz, Stärkegehalt, Form, Größe, Farbe, jeder bekommt, was er braucht. Ob für Hochglanzpapier, Klebstoffe, für Kartoffelchips oder Pommes Frites.“ Artikel Spiegel: Die Knolle die keiner braucht: Amflora
„Die meisten Deutschen lehnen Genfood ab, andere Länder Europas sind ebenfalls skeptisch. Der PR-Verband EuropaBio wollte das ändern - und mit Stars wie dem Popsänger Bob Geldof für die eigene Sache trommeln. Peinlich ist nur: Die vermeintlichen Gen-Promis wissen gar nichts von ihrem Engagement.“ Artikel Spiegel Gentechnik Verband blamiert sich mit Pannen-PR
„Der Honig enthielt Spuren der Pollen des genveränderten Maises – und war damit unverkäuflich. Der Imker vernichtete den Honig und klagte, inzwischen mit Unterstützung anderer Imker, gegen den Freistaat Bayern auf Schadenersatz.“ Artikel Zeit online Honig mit Genmais-Spuren
Auf diesen Wissenschaftsbereich können und sollten wir gerne verzichten. Mit der Schöpfung spielt man nunmal nicht ohne dass moderne Sintfluten heraufbeschworen werden.
Mittwoch, 18. Januar 2012

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