Die Kuh als Klimakiller und klimaschaedlicher Methan Produzent
Die Kuh als Klimakiller und klimaschaedlicher Methan Produzent
Die Fleischeslust killt das Klima
Die vielzähligen Fernsehköche, beginnend mit Alfred Biolek, wiederholen wieder und wieder gebetsmühlenartig ihren Leitsatz: Weniger Fleisch essen, dafür auf eine bessere Qualität achten. Aus geschmacklichen und sicherlich auch aus gesundheitlichen Gründen ist das sicher richtig, zumal ich auch schon irgendwo gelesen habe, dass qualitativ hochwertiges Fleisch eine günstigere Omega 6 und 9 Fettsäuren Zusammensetzung hat. Oder wie ein bekannter Koch es einmal ausgedrückt hat: Wenn ein Klilogramm Hackfleisch drei Euro kostet, dann können Sie nicht erwarten, dass das Vieh einmal gelebt hat. Vor 40 Jahren haben wir übrigens nur halb soviel Fleisch gegessen wie heute.
Doch es gibt einen weiteren Grund seinen Fleischkonsum strikt zu drosseln. Eineinhalb Milliarden (!) Rinder gibt es auf der Erde. Das Gewicht aller Zuchtrinder zusammengenommen ist dreimal so hoch wie das Gewicht der Erdbevölkerung. In Deutschland sind es immerhin 14 Millionen Rinder, die zusammen doppelt soviel wiegen wie alle Bundesbürger zusammen.
Neben Fleisch, Milch und Leder liefern sie auch Methan. Und Methan ist neben Kohlendioxid das zweitstärkste Treibgas. Ja es ist sogar 35 mal schädigender als CO2. Eine einzige Kuh produziert pro Tag zwischen 250 und 500 Liter Methangas. Dazu kommt noch die Methan Produktion von Ziegen und Schafen. In Südamerika werden wertvolle Wälder und Hölzer gerodet um für Futtermittelanbauflächen Platz zu machen. Der Transport des Futters, das auch nach Deutschland geht geschieht größtenteils mit Frachtern die mit Schweröl befahren werden.
Bleibt die Frage ob wir uns unseren täglichen Fleischkonsum leisten wollen. Dabei geht es um mehr. , Wir schädigen unseren Erdball lanfristig. Merke: Essen kann uns umbringen. Kurzfristig und langffristig.
Sonntag, 22. Januar 2012

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