Amplid Anian Thrainer und Peter Bauer haben gruene Ski und oekologische Snowboards Green light project ISPO 2012
Amplid Anian Thrainer und Peter Bauer haben gruene Ski und oekologische Snowboards Green light project ISPO 2012
Absolut GRÜN Skifahren und Snowboarden
Vor zwei Jahren haten die Amplid-Gründer Anian Thrainer und Peter Bauer die Idee, die grünsten Ski und Snowboards zu entwickeln . Diese Woche wurden sie für ihre pausenlosen Bemühungen belohnt. Sie bauten eine High Performance Skiausrüstung, grüne Ski inklusive grünem Teleskopstock und ein grünes Snowobard, alles ohne umweltschädliche Materialien handwerklich und in Pefektion entwickelt, um überlegene Fahr-Performance zu bieten: Das Amplid Green Light Project gewann den ISPO ECO Award 2012. - Hier ein Interview mit den beiden Erfindern:
Was ist das Amplid Green Light Project? Und warum engagiert sich Amplid für Ökö-Themen?
Peter Bauer: Das Amplid Green Light Project ist ein stetig fortlaufender Prozess, in dem wir versuchen, neue und ökologisch sinnvolle Materialien und Techniken in unseren Herstellungsprozess zu integrieren. Täglich werden immer grünere Baustoffe erfunden, und wir möchten diese auch einsetzen. Wir finden, dass unsere Industrie die Natur nutzt – und missbraucht –, um Snowboard oder Ski zu fahren und um die dafür notwendigen Produkte herzustellen. Das Mindeste, was wir tun können, ist unseren ökologischen Fußabdruck möglichst klein zu halten.
Anian Thrainer: In der nächsten Saison bieten wir ein Freeride-Snowboard in drei Längen, das auf unserem Creamer-Shape basiert. Skimäßig gibt es einen Fat-Ski mit dem Shape des Lexington sowie einen Teleskop-Freeride-Skistock, der aus Flachsfasern besteht.
Peter Bauer: Wir haben alle Materialien, die wir bei unseren Produkten verwenden, auseinandergenommen und analysiert. Dann haben wir sehr viel Zeit darauf verwendet, nach Alternativen zu suchen und herauszufinden, wie man diese Teile auf grünere Weise produzieren kann – vom Topsheet aus Rizinusöl bis zu ABS-Seitenwangen und gesinterten Belägen aus Recyclingstoffen. Eines der Highlights ist ein besseres Harz, das zu 60% aus landwirtschaftlichem Material besteht, keinerlei giftige Nebenprodukte verursacht und beim Verhärten weniger Energie erfordert. Außerdem haben wir am Kern gearbeitet. Er besteht jetzt aus FSC-zertifiziertem Holz und hat gewichtsreduzierende Schaum-Inserts, die aus recycelten PET-Flaschen hergestellt werden. Der Schaum ist mit Flachsfaser-Strängen verstärkt, die den Pop erhöhen und Vibrationen dämpfen. Bald wird der komplette Kern aus diesem federleichten Schaum- und Flachsfaser-Komposit hergestellt werden.
Anian Thrainer: Das Ganze ist sehr leicht und robust. Wir sind wirklich stoked, solche grünen Produkte auf den Markt bringen zu können, ohne Kompromisse bei der Performance eingehen zu müssen.
Dienstag, 24. Januar 2012


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Es gibt auch andere Hersteller die sagen, dass ihre Produkte ökologisch sinnvoll sind. Was macht den Unterschied?
Peter Bauer: Amplid hat kein Interesse daran, Produkte zu bauen, die nur grün aussehen. Tropenholz-Furniere zu importieren oder Bambus-Seitenwangen um die Welt zu fliegen ist das Gegenteil von dem, was wir erreichen wollen. Wir suchen lieber nach recycelten Materialien, die unsere technologischen Ansprüche erfüllen, reduzieren die Trans-portwege aller in den Ski und Snowboards eingebauten Materialien.
WIR stellen sicher, dass es für die Welt WIRKLICH einen Unterschied macht, was wir da bauen. UNSER Ziel ist es, unsere gesamte Linie in umweltfreundlichen High-Performance-Prozessen und Materialien herzustellen. Wie lange arbeitet Ihr schon an Eurer Idee eine durch und durch grüne Ski- und Snowboardausrüstung herzustellen? Die ersten Ideen dazu hatten wir ungefähr vor zwei Jahren. Aber wir wollten erst auf den Markt gehen, wenn die Produkte serienreif sind. Jetzt sind wir soweit.