Lohas Kitzbuehel Alpen Wintersport Hotels Schneekanonen Umweltschutz Tourismus
Lohas Kitzbuehel Alpen Wintersport Hotels Schneekanonen Umweltschutz Tourismus
Problematischer Wintersport im Zeichen des Klimawandels
Wer überzeugt ist, dass dieser Winter 2011/ 2012 der wärmste seit vielen Jahrzehnten ist, der hat ein kurzes Gedächtnis, der irrt! Der Winter 2006 / 2007 war mindestens genauso warm. Zudem verschiebt sich die Zeit des schneesicheren Winters in Skigebieten immer weiter Richtung Ende der Saison. Der Temperaturanstieg hat seine Konsequenzen für die Hotellerie man fürchtet mit dem ausbleiben des Schnees auch ein Ausbleiben der Gäste.
Schneesicherheit für den Tourismus
Deshalb rüsten Skigebiete bzw. die öffentlichen Haushalte in diesen Regionen ihre Pisten mit Schneekanonen hoch, um so eine möglichst schneesichere und damit kalkulationssichere Wintersaison für die Hotels zu garantieren. Für umweltbewusste Menschen wie die LOHAS wird es immer mehr zur Gewissensfrage in künstlich präparierten Winterskiregionen wie den Kitzbüheler Alpen ihren Winterurlaub zu verbringen, um hier Ski zu fahren oder zu snowboarden.
Ökologischer Nonsens
Mehr als bedenklich ist die Schädigung der Natur die mit dem Einsatz der künstlichen Beschneiung einhergeht, so stehen alleine in den Kitzbüheler Alpen inzwischen mehr als 3600 Schneekanonen um einen Winter vorzugaukeln, der gar keiner mehr ist. 20 Pumpstationen sind notwendig diese „in Nachtschicht“ arbeitenden Schneekanonen mit Wasser zu versorgen. Das Wasser kommt aus 40 angelegten Speicherseen. Zudem ist für das Pumpen des Wassers in die Seen und von dort aus zu den Schneekanonen und eben für der Betrieb eine große Energiemenge nötig.
Wo den Wintersporturlaub verbringen?
Ungeachtet dessen bedeutet die künstliche Beschneiung einen massiven Eingriff in die Naturlandschaft, und beeinflusst nachhaltig das Leben von Flora und Fauna in der Region, verändert eventuell auch das Mikroklima. Wer trotzdem auf Wintersport nicht verzichten will, ein wahrer Ski- oder Snowboard-Fan ist, der sollte vielleicht seinen Winterurlaub in Regionen verbringen, die ohne oder zumindest mit wenig technischem Aufwand schneesicher sind.
Samstag, 7. Januar 2012

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