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Detroit Auto Show 2010 - Wo sind die guten Vorsätze?
Nichts dazugelernt, das kann man sowohl der Autoindustrie vorwerfen und auch der amerikanischen Bevölkerung. Klimawandel und daraus bedingte Hurricans, Weltfinanzkrise mit millionenfachen geschäftlichen und privaten Insolvenzen, da sollte man doch meinen, dass dies zur Besinnung aufrüttelt und eine Änderung im Verbraucherverhalten entsteht, bzw. falls diese vorhanden sind, sowohl die Marketingabteilungen als auch die Entwicklungs-abteilungen der Automobilindustrie, diese Impulse zügig umsetzt.
Wenn man sich allerdings die ausgestellten Autos auf der Detroit Auto Show 2010 muss man allerdings frustriert feststellen, dass alles wieder beim Alten ist. Es wurde von Ausstellerseite wie eh und je mit protzigen, ultraschnellen, schnittigen Sportwagen geglänzt was das Zeug herhielt, deutsche Autobauer nicht ausgenommen. Über solche falschen Botschaften kann man nur den Kopf schütteln.
Allerdings muss man den Marketingabteilungen zugestehen, dass man wohl weiss, dass Umwelt und Klimaschutz gute „Zugpferde“ für die Autoindustrie sind, die protzigsten Pickups und Trucks werden mit „Mini-Elektro-Zusatzmotoren“ ausgestattet, die zwar wenig bewirken, aber so eine Chance sehen ihre Autos „green“ zu labeln (Greenwashing). Nichts anderes ist da auch das Label „blue efficiency“ von Daimler / Mercedes, für mich die reinste Verbrauchertäuschung.
Dienstag, 12. Januar 2010