lohasblog
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Die LOHAS sind in der Politik angekommen.
Sehr interessanter Beitrag in der FAZ. „Ein Ausflug ins schwarz-grüne Milieu“. Gerne erinnere ich mich an die Zeit als viele Bundesbürger die Grüne Bewegung in das Reich der „Phantasten“ einordnete. Vorwürfe, dass sie nichts weiter vorhätten als die konstituierte Gesellschaft aufzuwiegeln und aufzumischen waren oft noch die mildesten Bewertungen. Jeder denkt bildlich noch an Joschka Fischer der mit seinen Turnschuhen im Bundestag den gesellschaftlichen Konsenz vermeindlich so gar nicht traf. Inzwischen wissen wir, ohne Die Grünen geht gar nichts mehr, weder im Saarland, noch in Hamburg und in vielen anderen Komunen. Mehr noch in einer ARD-Research „Deutschlandtrend sprachen sich 46 % aller Befragten sogar für eine schwarz-grüne Regierung aus.
Zitat aus der Faz.net und es liest sich wie eine Definition - von eben uns LOHAS: „In diesem Milieu tummeln sich schwierige, aber kaufkräftige Konsumenten“, sagt Wolfgang Plöger, Direktor Marktforschung von Sinus Sociovision. Sie tragen keine selbstgestrickten Pullis, aber sehen genau hin, wer strickt. „Sie kaufen Bio-Produkte, um gesund zu bleiben und örtliche Bauern zu unterstützen.“ Vor allem im Milieu der Konservativen und Postmateriellen sieht Plöger schwarz-grüne Werte. Dieses Spektrum zählt zur oberen Mittelschicht und macht gut 15 Prozent der Wählerschaft aus.
Architekten gehören dazu, Ladenbesitzer, leitende Angestellte. Staatseinfluss auf Unternehmen und Mindestlöhne sieht diese Gruppe skeptisch. Steuern versteht sie als Mittel zum sozialen Ausgleich, aber ausdehnen will man den Sozialstaat nicht. Westerwelles Reden über spätrömische Dekadenz sind dem Milieu fremd, gar peinlich. „Das tut man nicht“, sagen Galionsfiguren wie die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt. Mehr hier im Artikel der Faz.net
Mittwoch, 17. März 2010