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Bewerbung der Olympischen Spiele 2018 in München - Ökologisch?
Wenn man sich anschaut, was gerade in Russland passiert, die sich für die Olympischen Winterspiele in Sotchi für 2014 vorbereiten. Alle Sporthallen müssen gebaut werden, weil Sotchi im sportlichen Nirdgendwo liegt. Zudem ist Sotchi alles andere als ein „schneesicherer Veranstaltungsort“. Welche Kompromisse wird man dort an die Umwelt machen, um schlussendlich die Olympischen Spiele dort, bei selbst warmer Witterung durchführen zu können - Wahrscheinlich endet dies alles in einem ökologischen Irrsinn! Selbst die Olympischen Winterspiele in Vancouver und Whistler fanden nicht an einem wintersicheren Geo-Spot statt. Einige Wettkämpfe mussten ausfallen, andere wurden verschoben.
Auch wir Deutsche müssen uns da an die Nase fassen, wollen wir doch für 2018 unbedingt die Wintergames Olympia für München und Garmisch Partenkirchen. Wir wissen 8 weitere Jahre gingen bis zu diesem zeitlichen Fixpunkt ins Land, die Auswirkungen des Klimawandels können nur vage abgeschätzt werden, so die Frage: Wird es 2018 überhaupt noch einen „passablen Winter“ für die Olympic Games in unserem Breitengrad und auf unserer Seehöhe geben?
In der „Zeit“ ist dazu ein recht interessanter Artikel erschienen:
Was ist der flüchtige Ruhm Olympischer Spiele wert? Nicht viel angesichts von Umweltschädigung, Geldverbrennung und Kommerz, befürchten die Kritiker von München 2018.... Olympische Spiele für immer in die Schweiz.
Montag, 29. März 2010