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Urban Mining
Als lohnenswerte Fundgruben für edle Metalle werden sich in Zukunft die Müllhalden vor unseren Stadttoren erweisen. Viel wurde ich den letzten Jahrzehnten dort abgelagert und verbuddelt, trotz Mülltrennung. Denn bei der Mülltrennung wurden nur Stoffe aussortiert, die zum damaligen Zeitpunkt Wert waren recycled zu werden. Andere Stoffe, die damals keine Mangelware waren, es aber jetzt sind warten darauf wieder an die Oberfäche befördert und in den Rohstoffverwertungskreislauf zurückgeführt zu werden.
Beispiel sind bestimmte wertvolle Metalle oder Metallverbindungen wie sie in Elektronikprodukten wie Handys, Fernsehgeräten, etc. verbaut wurden, und ohne die unsere schöne Konsumwelt der elektronischen Geräte nicht aufrechtzuerhalten wäre. Zur Zeit ist die Verwertung dieser Schätze, eben das genannte Urban Mining, allerdings noch Wunschdenken, nicht nur im Sinne jedes Umweltschützers, sondern auch Wissenschaftlichen des Frauenhofer-Institutes. Vielleicht müssen diese Rohstoffe auch erst weiter verknappen, bevor man sich diesen Resourcen auch unter ökonomischen Gewinnversprechungen zuwendet, und Urban Mining zu einem bekannten Begriff wird.
Mehr Informationen auch in der Financial Times Deutschland: Urban Mining - Müllhaufen zu Bergwerken.
Montag, 19. April 2010