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Vorsicht bei Ökofonds - Nicht immer ist alles grün!
Nicht nur aus ökologischer Sicht, sondern auch ökonomisch macht die Geldanlage in sogenannte Ökofonds sehr viel Sinn. Doch bei allem vernünftigen Gewinnstreben und der Suche nach einer sinnvollen Gelddanlage, darf man als Anleger gerade bei den Ökofonds die Ethik und Moral nicht ausser Acht lassen. So sollte genau hinschauen, bevor man sich wertpapiere zulegt. Ökofonds investieren zumeist in Unternehmen, die nachhaltig mit den Ressourcen umgehen.
Auch hier treffen wieder die LOHAS Merkmale zu, und helfen bei der Entscheidung: Man wählt nur Unternehmen aus, die sowohl bei Produktion auf eine geringe Umweltbelastung setzen, die gesamte Wertschöpfungskette ökologisch ausgerichtet ist, die Produkte keine schädlichen Schadstoffe enthalten, die den Nutzer belasten, und ganz wichtig, die Entsorgung die Umwelt ebenfalls nicht belastet. Gutes Beispiel sind hier zum Beispiel auch die Richtlinien die Greenpeace erlässt, und die seit geraumer Zeit auch von Elektronikfirmen wie Apple eingehalten werden.
Ein Investmentzertifikat ist ein Anteilschein, der ein Miteigentum an sämtlichen im Investmentfond zusammengefassten Wertpapiere verbrieft: Vorsicht ist hier wieder beim Greenwashing mancher Energie-erzeuger geboten. Da gibt es große PR Kampagnen mit Gezeitenkraftwerken, u. ä. um so sich einen möglichst grünen Anstrich zu geben. In manchen Fonds sind solche Firmen genauso vertreten wie Toyota, obwohl man über die Hybridtechnologie durchaus treflich streiten darf...
Mehr dazu im Sternbericht: Schwarze Schafe im Ökofond
Samstag, 5. Juni 2010